Fünf junge Menschen, zwei Damen, drei Herren, einer davon blind seit der Kindheit, ein weiterer mit kürzlich erst geraubten Juwelen im Gepäck, fahren zu einem Rave durch die Prärie. Unterwegs bleiben sie mit ihrem Wagen liegen und sind des obligaten Handy-Funklochs wegen darauf angewiesen, die Nacht in einem verlassen, heruntergekommenen Motel zu verbringen. Dort spuken die Geister jüngst verblichener Mordopfer. Mehr als diese macht den unfreiwilligen Gästen jedoch der dazugehörige Mörder zu schaffen - in diesem Falle der leibhaftige Tod.
"Corman-Schüler" DAVE PAYNE liefert mit REEKER sein Slasher-Debüt ab und fungiert dabei als Komponist, Drehbuchautor und Regisseur auf den wichtigsten kreativen Aktivposten. Die Lehre beim legendären "King Of The B-Movies" hat seine Spuren hinterlassen, denn PAYNE schafft es, die Lust des Zuschauers auf ein ordentliches Maß an Sex, Gewalt und Splatter für wenig Geld zu befriedigen, wobei sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann. REEKER ist ein zeitgemäßer Slasher, der ein verfallenes Motel zum Schauplatz seines blutigen Bodycounts macht und dabei mit den Seelen Verstorbener kollaboriert, was ihn zu einem originellen Genre-Vertreter macht.